Paralimni

Paralimni ist eine Gemeinde, die im Südosten der Mittelmeerinsel Zypern zu finden ist. Sie gehört zur Republik Zypern und ist seit der Teilung der Insel dessen Verwaltungszentrum. In der Stadt selbst leben die Menschen vom Tourismus im benachbarten Agia Napa sowie von der Landwirtschaft. Da Paralimni etwa 3 km südlich der Teilungslinie am Ostufer des Paralimni Lake liegt, fanden viele aus Nordzypern vertriebene Zypern-Griechen während des Konflikts hierher.

In der näheren Umgebung von Paralimni gibt es viele Badeorte, die stark vom Tourismus geprägt sind. Dazu gehören beispielsweise Protaras, Kapparis und Pernera.

Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten/h2>

Dass Paralimni in der Geschichte Zyperns eine große Rolle gespielt hat, lässt sich heute noch anhand der vielen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten erkennen. So lockt beispielsweise an der Küste der jungsteinzeitliche archäologische Fundplatz Nissia. Bekannt ist Paralimni übrigens auch für seine Windmühlen. Außerdem gibt es in der in Südzypern gelegenen Stadt auch drei Kirchen, wovon die größte die neue Agios-Georgios-Kirche ist. Diese wurde Anfang der 1990er Jahre erbaut und ist vor allem wegen ihrer umfangreichen Bemalungen im Innenraum einen Besuch wert. Daneben gibt es in Paralimni noch eine zweite Kirche, welche ebenfalls dem Heiligen Georg geweiht ist und aus dem 19. Jahrhundert stammt, sowie die bereits im 13. Jahrhundert erbaute gotische Panagia-Kreuzkuppelkirche.